„Frauen denken anders. Männer auch.“

Die Verschiedenheit von Mann und Frau trägt in einer gelingenden Beziehung dazu bei, dass sich diese als lebendig gestaltet und von gegenseitiger Anziehung geprägt ist. Das weibliche und das männliche Prinzip greifen ineinander über und werden wechselseitig als Bereicherung empfunden.

In krisenhaften Zeiten können aus genau diesem Grund Dynamiken entstehen, die zu Schwierigkeiten und Konflikten führen. Der eine fühlt sich vom anderen nicht mehr verstanden, Gespräche verschlimmern die Situation noch mehr und gipfeln oftmals in „Ich gut – du doof“ Diskussionen, die die Konflikte zusätzlich verstärken.

Statt Nähe und Geborgenheit folgen dann Rückzug oder gar Verachtung, so dass auch die Kommunikation auf körperlicher Ebene verstummt. Um die Verschiedenheit wieder angemessen würdigen zu können, arbeiten wir – Christian Dörr und Bettina Klepser, beides ausgebildete systemische Therapeuten, seit zwei Jahren mit Paaren vorwiegend als Therapeutenpaar zusammen. So sind beide Geschlechter in gleicher Anzahl vertreten, was Raum für eine gute Balance der unterschiedlichen Bedürfnisse schafft und damit den Blick zurück auf verloren geglaubte Gemeinsamkeiten ermöglicht.

In einem ersten Gespräch besprechen wir die Schwierigkeiten, die Sie momentan bewegen und überlegen gemeinsam, was gute und lohnenswerte Ziele für sie beide sein können, um wieder gemeinsam durchzustarten. Es werden erste Einsichten in Ihre spezielle Paardynamik gewonnen und Möglichkeiten der Unterstützung für Sie beide erarbeitet. Im Anschluss treffen wir uns im Abstand von ca. 4 Wochen, für erfahrungsgemäß drei bis fünf Sitzungen, um diese Ziele zu erreichen. In den Sitzungen werden wir nicht nur miteinander reden, sondern auch etwas „Tun“. Das weibliche und auch das männliche Prinzip dürfen und sollen in der Beratung beide auf ihre Kosten kommen.